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Gemeinde
Hohenfurch

„Das Einzige, das besser ist als Singen, ist mehr zu singen“ - Ella Fitzgerald

Willkommen beim Kirchenchor

Eine singende, stimmungsvolle und harmonische Gemeinschaft - wir gestalten Gottesdienste, singen Ständle, umrahmen Andachten, proben gerne und unternehmen Ausflüge.

Unser Repertoire:

  • neues geistliches Lied
  • liturgische Musik, auch in Mundart
  • Volksmusik
  • gesellige Lieder
  • selbst Getextetes mit Witz und Hohenfurcher Charme

Chorleiterin ist seit Januar 2023 Anna-Lena Loderer (BA Mus), die seit einigen Jahren auch Organistin der Gemeinde ist. An der Berufsfachschule für Musik, während des C-Kurses des Bistum Augsburg und im Zuge ihres Musikstudiums wurde Anna-Lena als Ensembleleiterin ausgebildet.

Wir sind eine Musik-Gemeinschaft mit Freude am Miteinander! Aktuell besteht der Chor aus 14 Singenden, die sich in die Stimmgruppen Sopran, Alt und Männerstimme gliedern.

Wer also singen will ist herzlich zu den Proben willkommen

Probeplan

Wir proben mittwochs 19.45 – 21.15 Uhr im Rathaus, vor allem auf die kirchlichen Feste hin.

Weitere Informationen

Ansprechpartner:
Anna-Lena Loderer 0151 643 153 64

Hinweis für Beerdigungen

Der Chor gestaltet die Beerdigungen von Familienangehörigen und ehemaligen Sängern. Die Gestaltung anderer Trauerfeiern können wir nicht leisten.

Bitte wenden Sie sich im Trauerfall an das Pfarrbüro Altenstadt (08861 7315). Hilfe finden Sie auch online https://pg-altenstadt.org/trauerfall/

Bilder

Berichte

Zeit für Jesus - Andacht gestaltet vom Kirchenchor Hohenfurch „Unter Seinen Flügeln“

[ALL 01.12.2025]
Vergangenen Juli lud der Kirchenchor Hohenfurch zu einer besonderen Zeit für Jesus ein: angelehnt an das „Abendlied“ von Kathi Stimmer-Salzeder thematisierten die Singenden die Erschöpfung und das Müde-Sein der Menschen im Alltag.

Nach der Eröffnung der Andacht sangen alle gemeinsam das Gotteslob-Lied „Herr, dir ist nichts verborgen“, eine Vertonung des Psalm 139. Angefangen mit diesem, der davon spricht, dass Gott jeden ganz sieht, auch wenn er „ans äußerste Meer [flöge]“, über die Geschichte von Elia, der im Auftrag Gottes gegen die Baal-Propheten vorgeht und irgendwann an seinem persönlichen Tiefpunkt ankommt, führten Musik und Texte zum ersten Kernstück der Andacht:

„Meine Hände dürfen müde sein und meine Augen schwer
in mir braucht keine Angst zu sein, ich sei so schwach und leer.
Du trägst ja auch mein Müde-Sein an dieses Tages Last
und schließt mich in die Liebe ein, die Du erlitten hast“ (KSS)

Eine Kerze wurde entzündet und ein kurzes stilles Gebet gehalten, für alle Menschen der Erde, die so sehr müde sind und für die Schlaf nicht in Frage kommt; Eltern kranker Kinder, Kinder kranker Eltern, Menschen in Kriegs- und Krisengebieten.

Die Chormitglieder beleuchteten die Hintergründe der vorgetragenen Bibelstelle um Elia. „Amazing Grace“, der Text gelesen, instrumental gespielt von Klarinettistin Margret Schmid-Holl und Violinistin Anna-Lena Emter, führte zum nächsten Angelpunkt der Andacht: die Musiker interpretierten das Lied „Wie Unter Flügeln“ von Sam Samba. Spätestens ab diesem Moment stand die Zuversicht im Raum, dass Gott seine Kinder unter seinen Fittichen schützt und wieder aufrichtet.

Als nächstes Schlaglicht erzählten sie die Geschichte von Joseph, dem König der Träume. Dieser machte alles 'richtig' und hatte dennoch große Schwierigkeiten. Er traute Gott, denn dieser habe den Plan. Die Instrumentalistinnen spielten die Melodie des Lieds „Besser als ich“; inhaltlich etwa: ich habe nichts verkehrt gemacht, nachdem ich lange gezweifelt habe traue ich auf dich, Herr, denn du weißt es besser als ich.

Diesen Gedanken bestärkend wurde die Bibelstelle aus dem Buch Kohelet Kapitel 3 „Alles hat seine Zeit“ vorgelesen, passend dazu das Lied von Kathi Stimmer-Salzeder.
Eine Parabel von Jorge Bucay rundete die Andacht ab. Er beschreibt einen fleißigen Holzfäller, der so damit beschäftigt ist, die Bäume zu fällen, dass er keine Zeit aufwendet, seine Axt zu schärfen. Eine kurze Überlegung, was alles 'die Axt schärfen kann' folgte, im musikalischen Sinn auch die Einladung zu den Gottesdiensten verklanglicht: „Herr, wohin sonst sollten wir gehen? (…) Niemand, kein Mensch, kann uns so viel geben wie du“.

In den gesamten Ablauf waren mehrere kurze Gebete eingeflochten, um die Besucher mit einzubinden. So beteten am Ende alle gemeinsam das Vater Unser und sangen das Gotteslob-Lied „Bleib bei uns, Herr“.

Der Kirchenchor konnte sich über sehr großzügigen Applaus freuen. Ein schönes Lob einer Besucherin: „Danke, meine Axt ist jetzt geschärft!“

Messe an Faschingssonntag 2025: Unser Leben sei ein Fest

[ALL]
Von langer Hand geplant gestaltete der Chor die Messe am Faschingssonntag. „Unser Leben sei ein Fest“, das bekannte Lied, als Motto für die Feier und Auftakt für diesen besonderen Sonntag. Julia an der Gitarre, Margret an der Klarinette und Anna-Lena am Klavier spielten vor, der Chor gesellte sich musikalisch mit Freude hinzu. Über ein beschwingtes Gloria hin zum Hallelujah konnte dieses mit mehreren Sprachen á la 'Sendung mit der Maus' und mit Unterstützung der Komplizen aus dem Altarraum für ein wenig Erheiterung sorgen.

Herr Pfarrer Huber griff die Faschingsstimmung des Tages wunderbar auf, brachte Fürbitten in Reimform mit, mit der prägnanten Antwort „Genau – Schönau!“

Auch beim Gabenbereitungslied horchte die Gemeinde auf, als der Chor nach jeder Strophe von „Nimm, o Herr, die Gaben“ einen kurzen Einwurf bekannter Volkslieder zwischen schob: „fidiralala“, „zur schönen Maienzeit“, „einmal hin, einmal her“.

Kathi Stimmers „Heilig bist du“ harmonisch musiziert gestaltete den liturgischen Hauptteil der Messe mit. Auf dem Weg zur Kommunion schunkelte das ein oder andere Gemeindemitglied zu „O, du lieber Augustin“, „Von vorne nach hinten“ und dem „Dicken Tanzbär“.

Die „Flamingos“ zur Danksagung als musikalischer Witz sang der Chor als Mini-a-capella-Pop-Arrangement, in dem die Frage beantwortet wird, warum Flamingos denn nur auf einem Bein stehen. Erdacht von den Musikern Eddi und Dän, Mitgliedern der Gruppe „Wise Guys“, war hier auf den Wortwitz verlass.

Am Ende der Messe fuhren die Musiker alles auf, was zu bieten war: kleine Band mit Rhythmus-Abteilung, selbst getextete Umdichtung des Songs „my heart goes shalala lala“ hin zu „Wir singen Schalala lala – Hallelujah am Morgen“ mehrstimmig mit Klarinette musiziert – da kam es niemandem in den Sinn, das Gotteshaus zu verlassen. Applaus beendete die fröhliche Faschingsmesse.

Musikalische Nikolausfeier

[ALL]
Anfang Dezember 2024 trafen wir uns zur musikalischen Nikolausfeier. Um die gesammelten Köstlichkeiten nicht warten zu lassen hielten wir eine entspannte Probe bei Tisch ab.

Anschließend sangen wir alles, was uns Spaß macht: „hei dom“, „schniwi schnawi schneib'n“ und internationale Bestseller der letzten 90 Jahre.

Nikolauslieder kamen nicht zu kurz, denn wir bekamen Besuch vom boanigen Engerl und dem Nikolaus. In deren witziger Ansprache wurde klar, dass der Chor eine starke, hoch engagierte Gruppe ist, die sich ständig bemüht pünktlich zu beginnen und konzentriert probt.

An dieser Stelle herzlichen Dank allen Sängerinnen und Sängern, die das ganze Jahr dabei sind und jede musikalische Herausforderung annehmen!

Beitrag in den Schongauer Nachrichten vom 05.02.2025 S. 10

Volksmusikpfleger, Musiker der CubaBoarischen, Musikpädagoge Leonhard Meixner: „Singen macht schlau und glücklich!“

„Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder singen kann, der seine Stimme als Werkzeug benutzt – zum Beispiel beim Sprechen, Lachen oder Rufen.“

„[...] muss man sich trauen. Da braucht's Luft, Stütze und Mut, damit ein Ton erklingt. […] Oft blockiert einen der eigene perfektionistische Anspruch […]: alles, was ich singe, muss gut klingen. Muss es nicht.“

„Singen in der Gemeinschaft ist ein ganz wichtiges Erlebnis.“

„Was bedeutet Ihnen der Gesang?“ - „Für mich ist Musik die Verbindung vom Übersinnlichen zur irdischen Welt. […] wenn ich singe gebe ich etwas von meiner Seele preis. Hinter einem Instrument kann man sich besser verstecken. […] Singen erfordert dagegen schon noch ein bisschen mehr Mut, aber der lohnt sich.“

„Singen stärkt das Immunsystem, bringt den Kreislauf in Schwung, macht schlau, verbessert die Ausdrucksfähigkeit und Sprache, macht glücklich, verbindet, baut Aggressionen ab und hilft gegen Angst. Wer singt, hat keine Angst. Untersuchungen haben bewiesen, dass das Angstzentrum beim Singen blockiert wird, weil identische Areale des Hirns beansprucht werden."