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Indisches Springkraut ... warum (wir) was tun ?

 

Seit 4 Jahren gehen wir im Naturschutzgebiet des Lechs gezielt gegen das Indische Springkraut vor.

 

Folgende Gründe bewegen uns dazu, es weiterhin einzudämmen:

 

·                     Das Indische Springkraut ist ein Neophyt ("Zuagroaster"), d.h. es gehört ursprünglich nicht in unsere Natur Landschaft.

 

·                     Ein einziges Exemplar dieser Pflanzenart kann bis zu 10.000 Samen in alle Winde verstreuen und die Folge ist die befürchtete Massenvermehrung.

 

·                     Dadurch bedroht es unsere (noch) vielfältige heimische Flora und inzwischen bedrohte Pflanzenarten haben dagegen keine Chance.

 

·                     Hauptsächlich nach Kahlschlag von Waldbereichen tritt es massenhaft auf, da es ein Lichtkeimer ist und ca. 7 Jahre lang im Boden ruhend keimfähig bleibt.

 

·                     Wir leben heute nicht mehr in einer urwüchsigen Naturlandschaft, die sich selbst regenerieren und ins Gleichgewicht bringen kann, sondern in einer Kulturlandschaft, in der der Mensch ständig gravierende Einschnitte in die natürlichen Lebensprozesse vornimmt. Deshalb müssen wir Menschen der aus der Mitte geratenen Natur dort wieder helfen eine Balance zu finden. 

 
                     Bewährte Anleitung wie wir das Springkraut entfernen : ·                     Mindestens 2 bis 3 Termine vor Blüte festsetzen (sogenannter Aktionsplan).

·                     Mit zunehmen sind: ein großer Plastiksack und Handschuhe, bitte auch an Ganzkörperbekleidung denken zum Schutz vor Zecken, Brennnesseln und Disteln.

·                     Springkraut mitsamt der Wurzel ausreißen, Wurzel von Pflanze abtrennen und in den Plastiksack werfen und übrigbleibende Springkrautteile abdrehen und als Mulchmaterial liegen lassen.

·                     Das heimische gelbblühende Springkraut bitte stehen lassen.